Newsletter 4/2017

171030_Newsletter-4-17-mitLinks  [PDF, 100 KB]

 

Zertifikatslehrgang Fachperson Grünflächenpflege

Die Organisation PUSCH – Praktischer Umweltschutz bietet von März bis August 2018 einen fünftägigen Zertifikatslehrgang «Fachperson Grünflächenpflege» an. Der Lehrgang ist betont praxisorientiert und richtet sich an Werkhofleiter und -angestellte sowie Vorarbeiter, Gartenbauunternehmen und Personen, die im praktischen Naturschutz tätig sind. VSSG Mitglieder  bezahlen einen ermässigten Preis.

Innovative Angebote der Friedhöfe

Viele Städte und Gemeinden gehen neue Wege, um den aktuellen Herausforderungen der sich wandelnden Bestattungskultur zu begegnen. Die Anzahl von Feuerbestattungen nimmt seit Jahren schweizweit zu und daraus ergibt sich mancherorts ein Platzüberhang in den Friedhofsanlagen. Neben innovativen Angeboten — zum Beispiel Waldfriedhöfe oder neue Gemeinschaftsgräber — geben die Gestalter heute der Besinnung im Grünen und der Oekologie mehr Raum. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz: so bietet die Stadt Zürich die Neuvermietung historischer Grabmäler an, um diese markanten Kunstwerke zu erhalten. Mehr dazu in einem Video der NZZ.

Baumschutz auf Baumstellen – immer noch nicht selbstverständlich

Das Merkblatt für den Baumschutz auf Baumstellen steht neu als druckfähiger Scan zur Verfügung, kann in der nun hochgeschalteten Form aber auch zum Versand als pdf-Dokument genutzt werden. (Produkte / Veröffentlichungen (Download)).

La protection des arbres sur les chantiers – pas toujours respectée

Le document Recommandations pour la protection des arbres est nouvellement disponible comme scan pour l’impression et l’envoi par mail. (Produits / Publications (téléchargements))

«Du patrimoine vert au maillage vert;  Evolution ou révolution sociétale ?»

Congrès 2016 à Albi, France, des Responsables d’espaces nature en ville (Hortis, France) et de la World Urban Parks Association (WUP, section européenne). Le rapport détaillé de Bernard Wille a été mis en ligne. (Tous les rapports / Rapports / Déléguées à l’étranger)

Wechselflor aus torffreier Produktion

Die Pflanzenproduktion auf torffreien Substraten als Massnahme des Moor- und Klimaschutzes ist seit längerem ein Thema bei städtischen Grünämtern und Friedhöfen. Auch das Zertifikat Grünstadt Schweiz verlangt Anstrengungen in dieser Richtung von «seinen» Gemeinden, und der Bund hat ein Konzept zum Torf-Ausstieg erarbeitet. Viele Produzenten und ämter beschränken ihren Torfverbrauch auf freiwilliger Basis (siehe auch Webseite des Bundesamts für Umwelt BAFU).
Die Stadt Zürich informierte im Juli 2017 den Gärtnermeisterverband Zürich und Umgebung, dass sie für ihre Friedhöfe ab 2019 torffrei produzierten Frühlingsflor ausschreiben wird. Diese Art der Ausschreibung ist für die Schweiz neuartig. Der Informationsbrief der Verantwortlichen Stefan Brunner und Axel Fischer ist auf dem Mitgliederteil der Webseite einsehbar (Ordner AG Nachhaltigkeit und Oekologie): lassen Sie sich für Ihre Stadt inspirieren!

Zwei Aktionspläne für mehr Biodiversität

Der Bundesrat hat am 6. September 2017 den seit Jahren erwarteten Aktionsplan zur Erhaltung der Biodiversität verabschiedet. Er konkretisiert die Ziele der 2012 verabschiedeten Strategie zu dem Thema. Das Dokument «Strategie Biodiversität Schweiz und Aktionsplan» finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Umwelt (BAFU).
Nicht weit genug, nicht schnell genug, nicht tief genug  …  Die Umweltverbände, zahlreiche Forschende, aber auch Städte und öffentliche Institutionen fanden, dass der Aktionsplan des Bundesrates nicht ausreicht, und haben deswegen den «Aktionsplan Biodiversität Schweiz : Anforderung aus Sicht der Zivilgesellschaft» erarbeitet.
Beide Aktionspläne sind auch für die kommunalen Grünämter interessant. Zur Umsetzung von Massnahmen möchte die Plattform Naturförderung biodivers (von aqua viva und BirdLife) beitragen.

Deux plans d’action pour plus de biodiversité

Le Conseil fédéral a approuvé le plan d’action de la Stratégie Biodiversité le 6 septembre 2017, plan attendu depuis la publication de la Stratégie Biodiversité Suisse en 2012. Vous trouverez le document «Stratégie Biodiversité Suisse et plan d’action» (en français dans quelques jours … la traduction a pris du retard) sur le site Internet de l’Office fédéral de l’environnement (OFEV).
Pas assez loin, pas assez rapide, pas suffisamment approfondi …  Les associations pour la protection de la nature, de nombreux chercheurs, mais aussi des villes et institutions publiques ont trouvés que le plan d’action du conseil fédéral ne suffisait pas. Par conséquent, ils ont élaboré le «Plan d’action Biodiversité Suisse de la Société civile» (traduction de l’original allemand en cours, bientôt disponible sur le site Internet de Birdlife et ProNatura).
Les deux plans d’actions sont intéressants pour les services communaux des espaces verts. Une nouvelle Plateforme promotion de la nature, biodivers (par aqua viva et BirdLife), souhaite contribuer à la mise en application de mesures pour plus de biodiversité.

Die Zukunft von Honig- und Wildbienen sichern

Seit Juni 2016 ist die Plattform Bienenzukunft online. Sie bietet Empfehlungen und umfassendes Wissen zur Förderung von Honig- und Wildbienen. Das Merkblatt «Wildbienen fördern im Siedlungsgebiet» zeigt auf, wie das Nahrungs- und Nistangebot für die über 600 Wildbienenarten verbessert werden kann und gibt dazu konkrete Tipps, Hilfestellungen und Hintergrundinformationen. www.bienenzukunft.ch

Agir en faveur des abeilles domestiques et sauvages

Depuis juin 2016 la plateforme AvenirAbeilles a été mise en ligne. Elle offre des recommandations et des connaissances approfondies pour la promotion des abeilles domestiques et sauvages. Les «Recommandations pour les responsables d’espaces verts publics et privés» informent sur les mesures pour améliorer l’offre en nourriture et habitats pour les plus de 600 espèces d’abeilles sauvages. http://www.avenirabeilles.ch/fr

Eine Revolution bei den Honorarempfehlungen für Planer und Landschaftsarchitekten

Die Koordinationskonferenz der Bau- und Liegenschaftenorgane der öffentlichen Bauherren (KBOB) verzichtet seit Juli 2017 auf die Publikation der maximalen Honoraransätze in den Empfehlungen zur Honorierung von Architekten und Ingenieuren. Eine Stellungnahme der betroffenen Verbände finden Sie unter alle berichte / wortmeldung ! http://www.vssg.ch/xml_1/internet/de/application/d40/d426/f428.cfm

Klima Schweiz kurz erklärt – Anwendung in den Gemeinden

Der Alpenraum reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel. Im Vergleich zum globalen Mittel ist die Erwärmung hier zurzeit rund doppelt so stark. Um die Ergebnisse der Klimaforschung auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, hat ProClim das Faktenblatt «Brennpunkt Klima Schweiz. Kurz erklärt» verfasst. Dieses veranschaulicht wie sich die Menschen an die Klimaänderung anpassen können und wie und wo der CO2-Ausstoss in der Schweiz vermindert werden kann. https://naturwissenschaften.ch/organisations/proclim/activities/brennpunkt

Le climat suisse en bref – pour une mise en application dans les communes

Le réchauffement de la région alpine est actuellement environ deux fois supérieure à la moyenne mondiale. Afin de mettre à disposition d’un plus large public les conclusions établies par des experts du climat, ProClim a publié un résumée du rapport scientifique sous le titre «Coup de projecteur sur le climat suisse. En bref». La publication montre comment les humains peuvent s’adapter au changement climatique, et comment et où il est possible de réduire les émissions de CO2 en Suisse. Elle évoque par ailleurs les champs ouverts à la politique climatique nationale et mondiale. https://sciencesnaturelles.ch/organisations/proclim/activities/brennpunkt

Les agriculteurs malades de leurs pesticides

Les travailleurs agricoles risquent d’avantage de souffrir de maladies neurologiques et de cancers que le reste de la population. Le Temps consacre un article à ce sujet encore mal connu. https://www.letemps.ch/sciences/2017/10/18/agriculteurs-suisses-malades-leurs-pesticides Nous rappelons qu’il existe une initiative populaire fédérale «Pour une Suisse libre de pesticides de synthèse». Vous trouverez des informations ici: http://www.future3.ch

Mitteilungen der FLL

Die deutsche Forschungsgesellschaft  Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau (FLL) erarbeitet Richtlinien und Empfehlungen zu wichtigen Arbeitsbereichen der Grünen Berufe. https://www.fll.de  Die aktuellen Mitteilungen, zum Beispiel zu Dachbegrünungen, Gebietseigenem Saatgut, und zur Planung, zum Bau und zur Instandhaltung von begrünbaren Flächenbefestigungen finden sie unter: http://p254762.webspaceconfig.de/FLL-owncloud/index.php/s/4TU0eLdiX1cHIdq

Die Mitglieder der VSSG

Die Mitgliederliste der VSSG wurde aktualisiert und steht im mitgliedrbereich der Webseite zur Verfügung (Stand am 1. November 2017). Neu hat sich Estavayer um die Aufnahme beworben und wird bis zur Jahresversammlung 2018 als Kandidat willkommen geheissen.

Les membres de l’USSP

La liste des membres USSP a été mise à jour et est disponible sur le page extranet membres (état premier novembre 2017). La commune d’Estavayer a posé sa candidature récemment pour adhérer à l’USSP, la personne de contact est Monsieur Pierre Schwarzentrub. Nous lui souhaitons la bienvenue jusqu’à l’assemblée générale 2018, où la candidature sera traitée officiellement.